Max-Schultze-Steig

Max-Schultze-Steig bei Regensburg

Max-Schultze-Steig – Schöne Aussichten auf die Donau und die Stadt Sinzing erwarten Wanderer bei dieser mittelschweren Wanderung entlang des Donaupanoramaweges und des idyllischen Max-Schultze-Steigs bei Regensburg, einem schönen Weg teilweise durch dichtes Gebüsch und Laubbäumen und auf offenen Weiden. Das Naturschutzgebiet Max-Schultze-Steig umfasst rund 30 kleinere Höhlen. Geologisch bedeutsam sind die „Carl-Wilhelm-von-Gümbel-Höhle“ und die „Schutzfelsenhöhle“. Leider wurden beide Höhlen 1906 durch Sprengungen weitgehend zerstört.

Wunderschöner Blick auf die Donau – Wandern auf dem Max-Schultze-Steig

Der etwa 1,8 km lange Abschnitt des östlichen Donauufers ist geprägt von steilen Talhängen, die größtenteils mit Laubbäumen bewaldet sind. Die Felsen bildeten sich in der Kreidezeit, als das Gebiet vom Meer bedeckt war. Später hat die Donau den Karstkalk herausgehauen und freigelegt. Auf dem sogenannten Schutzfelsen gründete der Regensburger Apotheker David Heinrich Hoppe die Regensburger Botanische Gesellschaft, den ältesten noch existierenden botanischen Verein der Welt. Ihm gehört seit 1906 der Felsen, der in Erinnerung an den Apotheker auch Hoppefelsen genannt wird und zu den 100 schönsten Geotopen Bayerns zählt.

Anfang des 20. Jahrhunderts mussten markante Felsen gesprengt und abgebaut werden. Um dies zu vermeiden, kaufte der Bauleiter Max Schultze das Grundstück aus eigenen Mitteln und schenkte es 1912 der Stadt Regensburg. Einzige Voraussetzung war der Erhalt des Areals als reine Natur. Der Max-Schultze-Steig ist seit 1939 als Naturschutzgebiet ausgewiesen und steht daher unter besonderem Schutz.

Neben seinem hohen ästhetischen Wert hat das Schutzgebiet heute als Refugium für wärmeliebende Pflanzengesellschaften eine erhebliche Bedeutung. Das Gebiet ist geprägt von trockenem Gras, halbtrockenem Gras, Büschen und Waldstücken. Um Lebensräume zu erhalten, werden seit vielen Jahren Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt.

  • Hinweis: Ein markierter Wanderweg durchquert die Region, auf dem die ganze Schönheit des Naturschutzgebietes zu sehen ist. Eine Etappe des Donau-Panoramawegs von Bad Abbach folgt der Region und der Donau bis nach Regensburg. Bitte bleiben Sie auf den markierten Wegen.

Orientierungshilfe im Wandergebiet Max-Schultze-Steig

  • Ausgangspunkt für die Max-Schultze-Steig-Wanderung: Wanderparkplatz am Pentlinger Friedhof
  • Adresse für den Beginn des Wanderweges: Friedhofstraße, 93080 Pentling
  • Länge des Rundwanderweges im Naturschutzgebiet Donau: ca. 8,5 km Rundwanderweg
  • Dauer der Wanderung Max Schultze Steig: ca. 3 Stunden Gehzeit plus Pausen einplanen
  • Wegbeschreibung und Markierung für die Wanderroute: Die Wanderroute ist mit einem roten Rechteck / Donaupanoramaweg / grünem Rechteck oder Max-Schultze-Steig gekennzeichnet.

Höhepunkte der Wanderung zum Max Schulze Steig

Auf Feldwegen und Wegen zum Donau-Panoramaweg zum sogenannten Hoppefelsen, einem Aussichtspunkt bei Pentling, hier genießen wir einen schönen Ausblick auf die Donau, später haben wir einen beeindruckenden Ausblick vom Sinzinger Brücke über die Donau. Am Max-Schultze-Steig treffen wir auf interessante Felsformationen, viele markante Kalksteintürme mit einer Höhe von über 20 Metern prägen das Erscheinungsbild und weitere Aussichtspunkte entlang des Weges. Interessant ist der frei zugängliche Lehrpfad für Geologie, Landschaft und Rohstoffbergbau direkt zur Friedrich-Zeche der Firma Rösl.

  • Hoppefelsen, Beobachtungs- und Schutzfelsen über der Donau, benannt nach David Heinrich Hoppe, ist eines der hundert schönsten Geotope Bayerns
  • Lehrpfad für Geologie, Landschaft und Rohstoffgewinnung: Geologischer Geschichtspfad der Firma Rösl, Eintritt frei, kostenlos, ganztägig geöffnet

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Wo liegt der Max-Schultze-Steig?

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