Schloss Hohengebraching

Schloss Hohengebraching

Das Schloss Hohengebraching ist ein denkmalgeschütztes Gebäude im Hohengebrachinger Ortsteil Pentling im Landkreis Regensburg. Das Schloss besteht aus einem „alten Schloss“ mit einem alten Restaurant und einem „neuen Schloss“. Auf das „alte Schloss“ von 1834 mit zwei Geschossen und zur Traufe hin folgt ein rechtwinkliger, eingeschossiger, giebelloser Querflügel mit Walmdach und Keller.

Geschichte von Schloss Hohengebraching

1570 verkaufte Herzog Albrecht von Bayern seine Herrschaft Hohengebraching an Abt Blasius Baumgartner vom Kloster St. Emmeram. Er machte daraus ein Schloss als Freizeitaufenthalt für sich und seine Brüder im Kloster. Die Anlage wurde 1573 von den Äbten von Saint-Emmeran in Regensburg erbaut. Am 1. September 1574 räumte Herzog Albrecht die Burg.

1727 ließ Fürstabt Anselm Godin von Tampezo nach Osten einen Anbau errichten, der den Äbten als Sommerresidenz dienen sollte. Nach der Säkularisation wurde das Anwesen am 1. April 1803 an Pater Steiglehner verpachtet. Am 12. Dezember 1811 kündigte Steiglehner den Pachtvertrag mit dem Freistaat Bayern. Die Burg war bereits während der Koalitionskriege von den Franzosen geplündert worden und der Abt ließ seine Münzsammlung und seinen Weinvorrat stehlen. 1812 wurde das Anwesen vom Regensburger Kaufmann Johann Georg Hammerschmid versteigert. Nach zehn Jahren verkaufte er es an den Flechter Johann Georg Cram. Drei Jahre später starb er und das Eigentum ging an den Warenmakler Gustav Wilhelm Henle zurück. 1828 verkaufte er das Schloss an die Stiftung der Katholischen Kirche. 1843 erwarb der Wirt Franz Xaver Mundigl de Mariaort das Wirtschaftsgut. Er baute eine Brauerei und eine Waldschenke (1923 abgerissen). 1872 verkaufte Mundigl seinen gesamten Besitz an den Fürsten von Thurn und Taxis. 1948 wurde für den landwirtschaftlichen Teil ein Enteignungsbescheid erlassen und das Fürstenhaus entschädigt. Später kam das Schloss an den Unternehmer Hermann Zitzelsberger. Der Bau eines Pfarr- und Jugendhauses anstelle des ehemaligen Mesnerhauses in unmittelbarer Nähe des Schlosses wurde aus Denkmalschutzgründen eingestellt.

Das Bauwerk von Schloss Hohengebraching

Das Schloss besteht aus einem „alten Schloss“ mit einem alten Restaurant und einem „neuen Schloss“. Dem „alten Schloss“ von 1834 mit zwei Geschossen und zur Traufe zugewandt folgt ein rechtwinkliger Querflügel, eingeschossig und ohne Giebel, mit Walmdach und Keller. Die Alte Brauerei ist ein zweigeschossiger Flachdachbau mit Segmentbogenöffnungen und einem Klinkerbau aus der Zeit um 1880. An der Hofmauer befindet sich eine Gedenktafel aus dem Jahr 1814 mit einem dreigeschossigen Anbau (Hs. Nr. 8) mit Satteldach und einer Treppe unter dem Schleppdach, deren Kern aus dem 15./17. Jahrhundert stammt. Jahrhundert. Das Hoftor mit Auffahrt, Fußgängertor und Wappen stammt aus dem Jahr 1574. Die Scheune mit Tenne und Satteldach stammt vermutlich aus dem 16./17. Jahrhundert. Jahrhundert. Die Burgmauer mit Säulen und Pyramiden stammt aus dem 18. Jahrhundert.

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Wo steht das Schloss Hohengebraching

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