Römerturm

Römerturm in Regensburg

In der Innenstadt von Regensburg steht der Römerturm, auch Pfalz- oder Heidenturm genannt. Es liegt neben dem Herzogshof, mit dem es durch einen Schwibbogen verbunden ist. Der Bogen überspannt die Straße zwischen Herzogshof und Römerturm. Das Erscheinungsbild des Turms zeigt deutlich die drei unterschiedlichen Bauphasen. Der untere Teil besteht aus großen Granitblöcken und stammt aus der Karolingerzeit (13. Jahrhundert). Hier hat der Turm etwa 4 Meter dicke Mauern. Die kleineren Bruchsteine im Mittelteil bilden den zweiten Bauabschnitt, der im 14. Jahrhundert stattfand. Von dort aus beträgt die Wandstärke nur noch 1,60 Meter und nimmt mit jeder weiteren Etage um 10 cm ab. Ursprünglich war der römische Turm mit einer Zinnenkrone verschlossen. Im letzten Bauabschnitt wurde es durch das heutige Pyramidendach ersetzt.

Informationen über den Römerturm

Der Römerturm des Alten Kornmarktes ruht auf Fundamenten aus der Spätantike. Dann kommen ein karolingischer Sockel und romanisches Steinmauerwerk. Der Turm diente als Bergfried der Pfalz. Erst 1210 wurde es zu einem beheizten Wohnturm ausgebaut und durch einen Strebepfeiler mit der Pfalz verbunden. Der Wehrturm hat eine Höhe von 28 Metern, eine Seitenlänge von 14 Metern und an der Basis 4 Meter dicke Mauern. Auf der Höhe des Freisteinmauerwerks sind die Wände 1,6 Meter tief, auf jeder Etage nimmt die Tiefe um 10 Zentimeter ab. Die ursprüngliche Zinnenkrone ist nicht erhalten.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde eine Stahlbetondecke angebracht, um die Vordächer des Petersdoms im Turm zu verstauen. Heute ist der Römerturm nicht einmal im Rahmen einer Führung zugänglich. Zugang hat nur die Dombauhütte, die den Turm seit 2007 als Komponentenlager nutzt. Im Erdgeschoss des 1326 urkundlich erwähnten Römerturms befand sich eine der ältesten Schmiede Deutschlands befindet sich dort.

Wo steht der Römerturm in Regensburg?

Adresse: Römerturm, Domstraße 3, 93047 Regensburg

Pin It on Pinterest

Share This