Dom St Peter in Regensburg

Dom St Peter in Regensburg

Nahe der berühmten Steinernen Brücke in der mittelalterlichen Altstadt von Regensburg liegt der Domplatz. Seit Jahrhunderten das Zentrum der Stadt, befindet sich hier die Kathedrale St. Peter (Dom St. Peter) aus dem 13. Jahrhundert. Diese beeindruckend erhaltene Kirche, besser bekannt als Regensburger Dom, zeichnet sich durch ihre beiden 105 Meter hohen Türme aus. Zusammen mit ihrer prächtigen Westfassade aus den Jahren 1395-1440 haben diese Merkmale dazu geführt, dass sie als die schönste gotische Kirche in ganz Bayern bezeichnet wird.

Was macht den Dom in Regensburg so besonders?

Sein geräumiges Inneres ist von großer Schönheit, seine bemerkenswertesten Merkmale sind die prächtigen Glasmalereien aus dem 13. An den schönen Kreuzgang aus dem 14. Jahrhundert schließt sich die romanische Allerheiligenkapelle mit ihren wunderbaren Wandmalereien an und an der Nordseite die St.-Stephans-Kapelle aus dem Jahr 800 n. Chr.

Der Dom ist berühmt für seinen Knabenchor, die Domspatzen, sowie für seine Hängeorgel, die größte ihrer Art weltweit. Ein Höhepunkt eines jeden Besuchs ist die Möglichkeit, eine der beiden Musikquellen in Aktion zu hören. Besucher sind auch willkommen, hier an der Messe teilzunehmen, und es werden Führungen angeboten. Bemerkenswert ist auch die Domschatzkammer mit ihren Gold- und Textilausstellungen aus dem 11. bis 20. Jahrhundert.

Übernachten in der Nähe vom Dom St Peter

Wo liegt der Dom St Peter auf der Karte?

Anschrift

Dom St Peter

Domplatz 1, 93047 Regensburg

Kurzer Blick in die Geschichte des Doms

Der Bau der heutigen Kathedrale begann 1273, als das vorherige Gebäude aus dem 8. Jahrhundert bei einem Stadtbrand zerstört wurde. Bis zu seiner Fertigstellung 1870/72 wurde der Dom ständig erweitert, vergrößert und umgebaut. Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte im Auftrag von König Ludwig I. die Umgestaltung, beispielsweise wurden die barocken Fresken entfernt.

Die Innenausstattung des Doms

Eines der bedeutendsten Baudenkmäler des Doms ist das 1611 errichtete Bronzedenkmal für Kardinal Philipp Wilhelm. Auftraggeber war sein Bruder Maximilian I. von Bayern. Neben dem silbernen Hochaltar sind die fünf gotischen Ziboraltäre sehenswert. Das auf Säulen über dem Altar ruhende Bauwerk wird als Ziborium bezeichnet.

Ein besonderes Highlight sind die Fenster, da es sich bei den meisten Glasbildern um Originale handelt. Die Domorgel stammt aus dem Jahr 2009 und hängt an der Nordwand des Querschiffs. Es kann von zwei Spieltischen aus gespielt werden. Es gibt eine in der Orgel und eine im Domchor.

Der Dom St. Peter beherbergt auch die Gräber der Regensburger Bischöfe.

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